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Sei besiegelt mit der Gabe des Heiligen Geistes

Da ist sie also eingetrudelt – die Einladung Eurer Pfarrgemeinde zur Firmung. Und auch heute noch steht für viele Jugendliche fest. ‚Klar, ich lasse mich firmen’ – sei, es, weil ich es selber will, oder weil es Eltern oder die Oma gerne möchte oder damit ich später in weiß – kirchlich – heiraten kann.

Aber wenn Euch jemand fragt ‚Firmung – was ist das eigentlich?’ – tja, dann – Hand aufs Herz – kann das kaum einer sagen!

Zunächst einmal: Die Firmung ist uns kostbar, sie ist ein Sakrament, ein heiliges Zeichen. In dem Moment, wo der Weihbischof Euch mit Öl ein Kreuz auf die Stirn salben wird, dann handelt Gott selbst an Euch. Gott handelt! Wirklich! Nicht irgendwie symbolisch oder so, sondern echt und real!

In der Firmung wird Euch der Geist Gottes geschenkt. Er soll Euch stärken (lateinisch: firmare!) im Glauben an Gott und dazu, diesen Glauben handfest zu leben.

In der Taufe damals, da haben Eure Eltern stellvertretend für Euch (ihr wart ja noch Babys!) den Glauben an Gott, den Vater, an Jesus Christus, den Sohn Gottes, an den Heiligen Geist und an die katholische Kirche bekannt. Sie haben für Euch ‚JA’ gesagt zu diesem Glauben.

Und in der Firmung, da sollt ihr jetzt selbst – als junge, ernstgenommene, selbstverantwortliche Christen –  ‚JA’ sagen zu diesem Glauben.

Merkt ihr, wie gewichtig und bedeutend dieses Sakrament der Firmung ist?

Die Kirche jedenfalls nimmt Euch ernst, eure eigene Entscheidung und Euer ‚JA’. Für die Kirche ist diese Firmung jedenfalls kein ‚Peanuts’, irgendwie so etwas Nebensächliches. Nein, für die Kirche ist Euer ‚JA’ zum Glauben und Euer eigener Wille, gefirmt zu werden, von großer Bedeutung.

Genau deshalb ist eine gute und ernstgemeinte Vorbereitung auf die Firmung wichtig. Ihr Könnt Euch eigentlich nur dann firmen lassen, wenn Ihr selbst das wollt – und wenn Ihr den christlichen Glauben (neu) kennen lernen wollt. Am Ende – bei der Firmung solltet Ihr dann ehrlichen Herzens ‚JA’ sagen können zu Jesus Christus.

Deshalb sagen wir das jetzt so deutlich: Wer sich nur firmen lässt, weil

  • die anderen auch gehen (man will ja kein Außenseiter sein),
  • die Eltern einen unter Druck setzen (‚Du musst dich firmen lassen, was sollen die Nachbarn sonst denken!’),
  • die Oma sonst traurig ist,
  • eine kirchliche Hochzeit in Weiß später ja drin sein soll,
  • das halt so sein muss,

der sollte es besser lassen!

Also, wenn Dir:

  • Gott nicht unwichtig ist in Deinem Leben,
  • ein erneutes Kennen- und Schätzenlernen des christlichen Glaubens etwas bedeutet,
  • ein selbstbewusstes ‚JA’ zu Christus wichtig ist,

dann melde Dich an zur Firmvorbereitung.

Diese Firmvorbereitung umfasst die folgenden Bausteine: 

  • Das Firmwochenende findet vom 23.September bis 25.September, 2016 in der Jugendherberge Lindlar statt.
  • die Gruppentreffen in Hückeswagen und Radevormwald
  • das Sakrament der Versöhnung
  • die Gestaltung und Feier von Jugendgottesdiensten
  • regelmäßige Teilnahme an der Sonntagsmesse
  • weitere Großgruppentreffen

Brochure als PDF

Ansehen!

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